wehre ich mich standhaft dagegen, die mir spontan einfallenden Jammereinträge nicht in Bits und Bytes zu bringen. Ich will diese Einträge einfach nicht schreiben, lieber beiße ich in die Tischkante und kralle mich in die Tastatur, aber Jammern, nein, nein, das will ich nicht mehr, zumindest nicht schriftlich. Wenn sich bestimmte Situationen in meinem Leben immer wieder manifestieren, käme es mir vor, als würde ich sie damit zusätzlich an mich ketten. Lieber lasse ich alles ständig und ewig in meinen Gehirnwindungen rumoren, ohne die Aussicht, irgendwann eine Lösung finden. Ich will keine Tagebücher a la Kafka schreiben, nein, und ich wehre mich dagegen, vom Leben in irgendeine tragische Schublade gedrängt zu werden. Ich möchte mit einem Tagebuch die gesellschaftlich normalen und angenehmen Erlebnisse festhalten, vielleicht sogar deshalb, um mir damit selbst zu beweisen, daß es diese in meinem Leben gibt. Mir fällt dieser Spruch ein: "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." Das mag vielleicht bei gut abgezählten Steinen so sein, aber aus einer Steinlawine wird höchstens noch eine Grabkammer.
Irgendwie bin ich auf einem Landhof in Polen (?) gelandet und dort zum Chef geworden. Die Kenntnisse darüber, wie man einen Hof leitet, habe ich mir aus einem Roman angeeignet. Mich überrascht diese Entwicklung selbst ein wenig, zumal ich noch nie Ahnung von Landwirtschaft oder Holzanbau hatte. Auf dem Hof leben mehrere kräftige Männer, die die Arbeit machen, und auch einige kleine Kinder, welche jedoch nicht meine sind. Wir haben nicht sehr viel Geld zur Verfügung, ernähren uns von selbstangebautem Gemüse und Obst. Weihnachten steht vor der Tür und mein Blick fällt auf eine schöne, geradegewachsene und volle Tanne, welche in einer Ecke des Hofes steht. Ich überlege, ob wir die Tanne stehenlassen, sie als Weihnachtsbaum schmücken und dafür auf Geschenke verzichten sollten, oder besser die Tanne verkaufen und dafür Weihnachtsgeschenke besorgen sollten. Denn ohne den Verkauf reicht das Geld dafür nicht. Ich entscheide mich für letzteres und teile meinen Entschluß den anderen mit, wobei ich gleich Anweisung zum Fällen des Baumes gebe. Die Männer machen sich an die Arbeit und die Kinder schauen neugierig und freudig erregt zu. Staunend verkünden sie "So ein großer, schöner Baum!", was mich kurz zweifeln läßt, ob wir ihn nicht doch behalten sollten. Doch die Kinder fragen mich schon aufgeregt, ob sie dann ein Puppenhaus mit vier Zimmern bekommen. Ja, sage ich, ihr bekommt ein Puppenhaus mit vier Zimmern.
Ich bin bei einer Talkshow (Kerner?) und erfahre überraschend, daß ich dort Fragen zu Oralsex beantworten soll. Oh Gott, das kann ja was werden! Ich habe keine Ahnung, was die mir für Fragen stellen. Nicht nur, daß ich verdammt aufgeregt bin, dann ist das auch noch so ein bescheuertes Thema. Das kann ja nur peinlich werden. Trotzdem bleibe ich in einer Art Gerüst sitzen, und warte darauf, daß ich an der Reihe bin. Doch Kerner redet und redet, über dies und jenes, Gurken und Tomaten, es hat aber nicht den Anschein, als wenn er sich irgendwann an mich wendet. Schließlich wird mir klar, daß dies wohl nur ein Aprilscherz war, den man mit mir gemacht hat. Die Erleichterung ist groß. Neben mir ist eine Frau angekommen, welche eine hübsche Kette trägt, welche aussieht, als wäre sie aus hunderten von Sternen. Die glitzernden, fast leuchtenden Sterne sind in unzähligen Reihen um ihren Hals gelegt. Aus einer Tasche zieht sie eine zweite, türkisfarbene Kette, doch diese reißt und kleine glitzernde hellblaue Perlen kullern überall hin. Einige von ihnen sammel ich auf.
Einmal im Rollstuhl -
und das gezeichnete Porträt von ihm, das ein Pfleger aus dem Heim angefertigt hat -
Genaugenommen ist das kein richtiger Pfleger, sondern ein Kunststudent, der dort im Heim mit einem "Kreativwagen" durch die Zimmer zieht. Meine Mutter hatte extra eine neue Schreibtafel gekauft (die ja immer nötig ist, um mit meinem Vater zu kommunizieren), um die Zeichnung auf der alten Tafel nicht zu zerstören. *gg*
Nach dem Besuch im Heim sind wir ins Restaurant, wo ein Tisch reserviert war. Es war dort etwas nervig, weil der Tisch genau an der Küchenausgabe stand und dort so ein Tellerwäscher dauernd geglotzt hat. Man fühlte sich richtig beobachtet, und irgendwie kam mir der Tellerwäscher bekannt vor, ohne daß ich die Bekanntheit irgendwo einordnen konnte. Vielleicht hat er auch geglotzt, weil es ein früherer Klient von mir war, oder aber, er fand unser Gespräch so interessant. Von meiner Schwägerin habe ich zu Ostern eine total süße selbstbemalte und beklebte Kiste geschenkt bekommen, jetzt muß ich mir nur noch überlegen, was ich da rein tue und wo ich die hinstelle.

Hi dear!! My letter will surprise you!! My name - Elena. My age-26 years. I live in Russia!! Private life didn\'t turn out well. I decided to find a foreign man. I dream to meet a decent, kind and clever man!!
Schön, schön. Ich frag mich nur, warum die ausgerechnet immer an mich schreiben, wenn sie einen ausländischen Mann suchen. Ich mein, wenn ich so einen Mann wie beschrieben an der Hand hätte, dann würde ich ihn mir selbst unter den Nagel reißen. Aber aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund scheint man zu glauben, daß ich einen heißen Draht zu heiß begehrten Männern habe.
...diesmal ohne Kind, aber trotzdem irgendwie stressig. Es ist ja mal ganz nett, durch Ikea zu schlendern und die Möglichkeiten zu entdecken, aber wenn 5 Millionen Menschen am Ostersamstag auf die gleiche Idee kommen, ist es nicht wirklich mehr so recht spaßig. Die Hälfte der Leute scheint es dann auch noch recht eilig zu haben und fegt hektisch durch die Gänge. Ich bin ja so, wenn ich merke, hinter mir tapsen einige Leute augenrollend her, daß ich dann erst recht stehenbleibe und völlig interessiert auf irgendeine Auslage starre, die mich eigentlich interessiert wie die Wasserstandsmeldung vom letzten Jahr. Natürlich NUR, damit sie Gelegenheit haben, sich an mir vorbeizuquetschen und zu überholen, keinesfalls um sie zu ärgern.;o) Die lange, einstündige Fahrt hat sich aber nicht wirklich gelohnt, das Angebot war diesmal nicht sehr berauschend. Ich bin nur mit einer Kasserolle, einem Edelstahlteller für die Feuerschale, einem Besteckhalter und ein paar Geschirrhandtüchern nach Hause gekommen. Und zu allem Überfluß ist mir bei der Rückfahrt im Auto auch noch schlecht geworden. Das ist seit mindestens 20 Jahren das erste Mal. Als Kind ist mir in Autos und Bussen ständig schlecht geworden, aber ich dachte eigentlich, ich hätte das hinter mir gelassen. Seit der Pubertät hatte ich weder Probleme in Bussen, noch in Autos, selbst auf mehrstündigen Reisen vorwärts und rückwärtssitzend nicht. Und jetzt das! Das Erwachsenenleben muß doch einfach irgendeinen Vorteil haben.....
Mit meinem Kumpel irgendwo in einer großen Wohnung. Er ist im Moment gar nicht zu sehen. Ich habe nur ein einzelne Tüte löslichen Kaffee, genau eine Portion für eine Tasse, und ich nehme eine große Viertellitertasse und schütte das Pulver hinein, um mir eine Tasse Kaffee zu machen. Doch dann denke ich plötzlich, daß ich eigentlich den Kaffee mit M. teilen möchte und wenn jeder weniger bekommt, müßte das eigentlich auch mit einer Einzelportion gehen. Ich rufe M. und sage zu ihm, daß er eine kleine Tasse mitbringen soll. Er bringt eine normale weiße Kaffeetasse. Inzwischen habe ich Wasser heiß gemacht und es in die Viertellitertasse gegossen. Jetzt nehme ich diese und schütte die Hälfte in die kleine Tasse meines Kumpels um. Der Kaffee ist dick wie Kaffeesatz, da ich noch nicht viel Wasser genommen habe. Das ist gut, denn so kann er ihn noch mit Wasser aufgießen und bekommt mehr. Auch er scheint zufrieden.
Später mit einem fremden Mann unterwegs, der wohl aus einer anderen Stadt kommt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, woher ich ihn kenne, aber wir schlendern erst durch die Straßen und gehen dann in Richtung einer Diskothek. An einem Fenster in einer Paterrewohnung ist ein Zettel angebracht von Wilder Kaiser, auf welchem er schreibt, wie gut es sich bei einem bestimmten Herrn auf der Couch schläft. Vielleicht ist jener Herr sogar mein Begleiter, das erinnere ich nicht mehr genau, und ich wundere mich ein wenig, denn ich kann mir den wilden Kaiser nicht bei fremden Leuten auf der Couch schlafend vorstellen. In der Diskothek angekommen kaufe ich bei dem Einlasser Eintrittskarten und dieser läd mich ein, später nochmal auf einen Schwatz vorbeizukommen. Ich sage:"Ja, mal schauen.", aber eigentlich ist mir nicht nach einem Schwatz mit dem Einlasser, obwohl ich mich geschmeichelt fühle.
Die Diskothek selbst scheint eine Rentnerdisko zu sein, denn zum einen ist sie noch total leer und zum anderen sind die wenigen Leute dort schon stark ergraut und jenseits der 60. Nur der Einlasser ist noch ein junger Kerl. Wir warten eine ganze Weile, ob sich die Diskothek weiter füllt, wobei wir die recht beengten Räumlichkeiten begutachten und und hier und da mit einigen der bereits Anwesenden plaudern. Doch es will sich nichts mehr ändern, das scheint tatsächlich alles zu sein. Es ist einfach zu öde und deshalb gehen wir wieder.
Bemerkung: Ich mag eigentlich gar keinen Kaffee.
1151 Seiten - die Kathedrale steht, die Bösewichter sind abgemurkst oder bekehrt, ganz wie im richtigen Leben. Beim ränkeschmiedenden Erzdiakon Waleran Bigod mußte ich unwillkürlich immer an den mindestens ebenso intriganten Pfarrer meiner ehemaligen Gemeinde denken, der auch genauso hager und verschlagen aussah. Ken Folletts Schreibstil ist nicht unbedingt das, was mich vom Hocker haut, am Anfang von "Die Säulen der Erde" kam er mir sogar etwas holperig vor, aber eins muß man ihm lassen - er versteht es wirklich spannende und drehbuchreife Romane zu schreiben, selbst über 1151 Seiten. Und das ist eine Fähigkeit, die ich insgeheim sogar noch mehr als jede Sprachgewandtheit bewundere.
Was für eine Schlagzeile! Ich mein, wenn der Rochen sie erstochen, vergiftet, gefressen, gebissen, zerfetzt, durch Stromstoß getötet oder sonstwas hätte. Aber erschlagen!
Das Schicksal hat wirklich einen seltsamen Humor und denkt sich, so jetzt lasse ich einfach mal eine Frau einem Rochen im Weg stehen und das mitten auf dem Wasser, wo mehr als genug Platz für jeden ist. Ist eigentlich schon mal jemand von einem Delphin erschlagen worden?
https://www.n-tv.de/937156.html
doch etwas verfrüht bei mir vorbeigehoppelt und hat überraschend ein Osternest von
Traumzeit fallen lassen. Der einzige Lichtblick in einem ansonsten vollkommen besch..... Tag. Super! Ich hab mich riesig gefreut. Vielen Dank!

ich versuche es immer wieder mit dem Lachen, auch wenn ich beim heutigen Humor irgendwie nicht mehr ganz mitkomme. Letztens hab ich so ein verstaubtes 50iger-Jahre-Musical geschaut und mich halb tot gelacht. Beim ersten Wixxer-Film dagegen bin ich eingeschlafen und kann mich auch nicht erinnern, an irgendeiner Stelle gelacht zu haben. Neugierig war ich, weil ich die Wallace-Filme noch aus meiner Kindheit kenne und diese schon damals bei weitem lustiger fand, als die neuen Parodien darauf. Doch immerhin - der zweite Wixxer-Film, den ich eben anschaute, ist schon sehr viel besser als der erste, und wer weiß, beim dritten platzt mir ja vielleicht auch mal das Zwerchfell. Besonderer Höhepunkt - Achim Menzel als klampfender Irrer in der Anstalt.
Wir haben evolutionäre Wurzeln als Eierleger:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,542187,00.html
Interessant ist das deshalb, weil es wieder eine Erkenntnis der Wissenschaft mehr ist, die mit der Geheimlehre übereinstimmt.
(b) Dies ist eine sehr seltsame Behauptung nach der Erklärung der Kommentare. Um es klar zu machen; nachdem die erste Rasse die Zweite durch "Knospung" erschaffen hat, wie oben erklärt, bringt die Zweite Rasse die Dritte hervor -welche selbst in drei verschiedene Abteilungen zerfällt, welche aus verschiedenartig erzeugten Menschen besteht. Die ersten zwei von diesen sind hervorgebracht auf eine ovipare Art, die vermutlich der modernen Naturwissenschaft unbekannt ist. Während die ersten Unterrassen der Dritten Menschheit ihre Art durch ein gewisses Ausschwitzen von Feuchtigkeit oder Lebensflüssigkeit fortpflanzten, deren zusammenrinnende Tropfen eine eiförmige Kugel bildeten - oder sollen wir sagen ein Ei - welche als ein äußerer Träger für die darin stattfindende Erzeugung eines Fötus oder Kindes diente, änderte sich bei den späteren Unterrassen die Fortpflanzungsweise, zum mindesten in ihren Resultaten. Die Kleinen der früheren Unterrassen waren gänzlich geschlechtslos- formlos sogar, soweit uns bekannt ist [5] - aber jene späteren Unterrassen wurden androgyn geboren. In der Dritten Rasse fand die Trennung der Geschlechter statt. Die Menschheit war zuerst ungeschlechtlich, wurde dann ausgesprochen hermaphroditisch oder doppelgeschlechtlich, und schließlich begannen die menschenenthaltenden Eier allmählich und ihrer evolutionellen Entwicklung nach nahezu unbemerkbar zuerst Wesen hervorzubringen, in denen ein Geschlecht das andere überwog, und schließlich unterschiedene Männer und Weiber. Und nun wollen wir nach einer Bestätigung dieser Behauptung in den religiösen Legenden des Ostens und Westens suchen. Nehmen wir zuerst die"Eigeborene Rasse". Man denke an Kashyapa, den vedischen Weisen, und den fruchtbarsten der Schöpfer. Er war der Sohn des Marîchi, des aus der Seele geborenen Sohnes des Brahmâ - und man ließ ihn zum Vater der Nâgas oder Schlangen werden, neben anderen Wesen. Exoterisch sind die Nâgas halbgöttliche Wesen, welche ein menschliches Gesicht und den Schwanz einer Schlange haben. Doch gab es eine Rasse von Nâgas - es heißt, daß sie nur tausend an der Zahl waren - geboren oder vielmehr entsprungen aus Kadrû,Kashyapas Weib, zum Zwecke der Bevölkerung von Pâtâla, welches unleugbar Amerika ist, wie gezeigt werden wird; und es gab einen Nâga-Dvîpa, einen von den sieben Teilen von Bhâratavarsha oder Indien, der von einem Volke bewohnt war, welches denselben Namen trug, und von dem selbst einige Orientalisten zugeben, daß es historisch ist und mancherlei Spuren bis zum heutigen Tag hinter sich zurückgelassen hat.(Kommentar zu Strophe 22)
Es ist wirklich erstaunlich, was man so im Fusselsieb der Waschmaschine findet, wenn man denn mal auf die Idee kommt, nachzuschauen. Jede Menge Einkaufschips und Münzen, nur der Anhänger, den ich eigentlich suchte, der ist immer noch verschollen und wird es wohl auch bleiben.
rief mich heute an und legte mir ans Herz, schön vorsichtig zu sein, da in Berlin angeblich ein Kopfabschneider unterwegs sei. Mehr konnte sie mir dazu nicht sagen und nach Internetrecherche stellte ich fest, daß nur ein ehemaliger Kopfabschneider auf der Flucht ist, der sich während einer Bibelstunde aus dem Staub gemacht hat. Die Schlagzeile lautete deshalb: "Kommt er zur nächsten Bibelstunde?" Achsooo.... Nach Axtmörder, Ballhausmörder und Frauenzerstückeler in der Sprechstunde kann mich das jetzt auch nicht schrecken. Da fürchte ich Halsabschneider mehr.....
Mittlere und kleinere Betriebe werden in Europa so sehr mit Auflagen belastet, daß sie aufgeben, wobei man das aber lange Zeit sehr geschickt verbirgt...
In 14 bis 18 Jahren sehe ich den Mittelstand aufgrund dieser Entwicklung verarmen, wobei der europäische Mittelstand immer noch einen guten Bildungsdurchschnitt haben wird...
...Gelder konzentrieren sich auf Förderungen, die zwar kommen, doch mit der anderen Hand nimmt man sie den Menschen wieder weg....die Leute werden nach alledem zunehmend unzufriedener, "sauer" sein....Daher werden sich unter den offiziellen Regierungen langsam Gruppen bilden, die zur Selbsthilfe schreiten.Fast im gesamten EU-Raum wird es bürgerkriegsähnliche Zustände geben, und die Regierungen, die nicht auf die Forderungen der neu entstandenen Gruppen eingehen, werden, teilweise sogar blutig, abgesetzt werden....Nur wenn Sie weiterhin bar zahlen, entziehen Sie sich der elektronischen Verfolgbarkeit all Ihrer Schritte. Auch dagegen werden sich die Menschen erheben. Im europäischen Bereich sehe ich eine Abwertung des Geldes in zwei Etappen um zweimal gut 30 Prozent, insgesamt also um etwa 70 Prozent. Auch eine Anlage in der Schweiz bietet diesmal keinen Schutz....Nach der Abwertung des Euro wird es am besten sein, auch aus dem Dollar auszusteigen, denn auch der wird nicht so stark bleiben, wie er derzeit ist....Erst nach den kommenden Völkerwanderungszeiten mit den modernen Tagelöhnern werden die neuen Energien zugelassen, dann kostet die Energie weniger, und dann geht es uns auch mit weniger Arbeit gut.
(aus "Hellsehen" von Rosalinde Haller, 1999)
Hoffentlich erlebe ich das noch und hoffentlich, BEVOR ich bis 70 geschuftet habe.
Elsa erzählt mir, daß sie eine neue Anstellung hat und zeigt mir dazu irgendeinen Schriebs, den sie unterschreiben soll. Ich glaube, es ist eine Schweigepflichtserklärung und es steht etwas von Atombombenversuchen darauf. Das würde dann auch die Schweigepflicht erklären. Später habe ich einen Termin mit
Creature, der mich aus einem mir unerklärlichem Grund sprechen will. Anscheinend wohl, um mich über Elsa und den Schriebs auszufragen, denn diesen erwähnt er sofort und auch die Atombombenversuche, obwohl er das gar nicht wissen kann. Deshalb wundert mich das erst, doch dann geht mir ein Licht auf. Der neue Arbeitgeber von Elsa ist Creature! Warum hat sie denn nichts davon gesagt? Als ich sie erneut treffe, spreche ich sie darauf an und sie bestätigt meine Vermutung gleichmütig mit einem Nicken. Es sollte wohl geheim bleiben, aber jetzt, wo ich es eh schon weiß.....
Ich führe ein chemisches Experiment durch, bei welchem ich den Inhalt von Wasserpatronen (ich weiß leider nicht, ob dies Kohlensäure- oder Sauerstoffpatronen waren) verbrenne, um daraus ein ganz neues Gas zu gewinnen. Doch halt, eigentlich ist es gar kein Experiment, denn ich tue es eindeutig in der Absicht, diesen neuen Stoff zu gewinnen, den ich für irgendwas brauche (Bombenbau?). Dazu wird eine Patrone jeweils an einem Ständer befestigt und vor dem Ständer stehen zwei kleine Schalen. Eine der Patronen fängt plötzlich Feuer, ihr eines Ende brennt lichterloh, und ich befürchte, daß sie explodiert. Deshalb rücke ich erschrocken mit meinem Stuhl zurück und ducke mich, doch die Patrone brennt nur aus, bzw. implodiert. Ich mache weiter und bald darauf passiert dasselbe mit einer zweiten Patrone. Meine Mutter, die wohl mit mir in diesem Zimmer war, wird jetzt sauer und will, daß ich damit aufhöre. Sie nimmt eine der Schalen weg und stellt sie woanders hin. Doch da ich nur noch eine letzte Patrone habe, will ich diese nicht übrig lassen, rücke die Schale zurück, und verbrenne auch noch die letzte.
Im zweiten Traumfragment stehe ich vor einem zugefrorenen See oder breitem Fluß. Es ist später Abend und schon ziemlich dunkel. Am Rande des Wassers liegt ein ebenfalls eingefrorenes, langgestrecktes Schiff. Es ist über und über mit gefrorenem Schnee bedeckt, so daß es auf dem Wasser wie ein großes weißes unförmiges Gebilde wirkt. Nur bei genauem Hinschauen sieht man, daß es ein Schiff ist, und erst, wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, daß es ein oberes offenes Deck mit Bänken hat, und ein unteres geschlossenes Deck. Zu diesem Schiff will ich jetzt hin, denn anscheinend kann man damit trotzdem noch fahren oder zumindest etwas erleben. Ich überlege erst, mich auf eine der oberen Bänke zu setzen, doch dann denke ich, das würde etwas zu eisig werden und beschließe mich in das untere Deck zu schlagen. Dort sitzt man wahrscheinlich relativ warm und hat eine herrliche Aussicht auf das viele Eis. Um das Schiff zu erreichen, muß ich über das Eis des Sees laufen. Mir ist etwas mulmig, denn ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich hält. Vorsichtig setze ich Schritt für Schritt. Das Eis ist teilweise heller und teilweise dunkler, wahrscheinlich, weil es an den helleren Stellen dicker ist. Das versuche ich zu nutzen.
Im dritten Traum besitze ich keine Wohnung mehr, sondern lebe obdachlos auf dem Hof meiner Kindheit. Dort habe ich ein provisorisches Zelt aus Plastikplanen und Holzbohlen aufgeschlagen, in welchem ich schlafe. Ich werde auf dem Hof geduldet, da ich recht beliebt bin und jedem, der zu mir kommt, mit Rat und Trost zur Seite stehe. Einmal kommt zum Beispiel jemand zu mir, dem ich bei der Ordnung seiner Papiere und bei irgendeinem Problem mit dem Arbeitslosengeldbescheid helfe. Danach unterhalte ich mich mit einem kleinen Jungen, dessen Mutter ganz froh ist, mal für einen Moment alleine in der Wohnung zu sein. Später ruft sie den Jungen zum Abendessen. Nachts oder bei schlechtem Wetter krieche ich unter meine Plane und mit mir ebenfalls ein geflecktes, männliches Hündchen. Daß es männlich ist, weiß ich deshalb so genau, weil es sich vor mir mit dem Rücken im Gras gewälzt hat und ich sein durchaus im Verhältnis zur Körpergröße großzügig dimensioniertes bestes Stück gesehen habe. Während ich an einem eher ungemütlichen und sehr kaltem Abend unter der Plane liege, gehen mir allerhand Gedanken durch den Kopf. Ich frage mich, ob ich bei solchem Wetter nicht besser eine richtige Wohnung hätte, denn schließlich könnte ich erfrieren. Doch andererseits habe ich eine dicke Pappe mit der ich mich zudecken kann und sollte es noch kälter werden, würde sich ganz sicher etwas anderes zum zudecken finden. Wahrscheinlich würde man mir sogar gerne eine Decke bringen. Und während ich so unter der Plane liege, auf das Gras, den grauen Himmel und den prasselnden Regen blicke, dabei über mein Leben nachdenke, wird mir auf einmal klar, daß ich genau so, wie es jetzt ist, glücklich bin und ich nie wieder in eine Wohnung zurück möchte. Ich fühle mich mitten im Leben, auf dem Hof tobt um mich herum täglich das Leben und ich mitten drin, und auch ohne Menschen befinde ich mich mitten in der Natur, unter dem weiten Himmel, neben mir Bäume und Gras. Nie wieder möchte ich mich durch Wände von diesem Glück abtrennen.
Bemerkung: Ich glaube, so wie im dritten Traum könnte ich tatsächlich leben. Da denke ich nur an den Zelturlaub im "Ostseesturmjahr". Je stürmischer und nasser es wurde, um so wohler fühlte ich mich im Zelt. Ich bräuchte nur jemanden, der mir regelmäßig alle Bücher besorgt und ausborgt, die ich lesen möchte. *gg*
3 Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, 4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, 5 Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe. (1Tim 6)
Eine Formel zur Kohlenstoffsynthese geträumt. H2O und CO2 erkenne ich ja gerade noch so. Ich habe aber keinen Schimmer, was ΔH3 ist.