Sexy Cora nach Brust-OP gestorben
Das macht mir jetzt wirklich Mut, genauso wie diese ganzen Bandscheiben-Kandidaten, die nach einer OP gelähmt im Fernsehen vorgeführt werden. Ich würde alles dafür geben, um nicht unter das Messer zu müssen, und andere gehen zu Brust-OPs als gingen sie shoppen. Ich wollte noch nie im Leben eine Brust-OP. Bei der Vorstellung, wieder ins Krankenhaus zu müssen, wird mir jetzt noch übler als vor dem ersten Mal. Zwar ist alles relativ normal abgelaufen, aber trotzdem scheint der Aufenthalt meine Krankenhaus-Angst weiter verstärkt zu haben. Kein Wunder, ist doch alles tot dort. Die Räume sind tot, das Essen ist tot, man selbst fühlt sich wie tot und nur die Bakterien leben so richtig. Ist ja auch logisch, schließlich sind sie dazu da, Totes abzubauen. Eine Mitpatientin hat mir letztens wieder so eine Geschichte aus einem anderen Krankenhaus erzählt. Da bittet ein Patient die Schwester, das Fenster aufzumachen und die Schwester antwortet: Nö! Der Patient fragt: Warum nicht? Und die Schwester erklärt: Dann muß ich ja irgendwann kommen und das Fenster wieder zumachen. Da ist man froh, wenn man sich selber noch irgendwie bis zum Fenster schleppen kann und ich habe mit diesen Kompressionsstrümpfen im Bett geschwitzt wie sonstwas. Ich würde auf weitere Erfahrungen gerne verzichten. Aber auch nach dieser Fenistil-Infusion vor drei Jahren, die mir wegen eines harmlosen Ausschlags verabreicht wurde und mein ganzes Immunsystem erst völlig durcheinander gebracht hat, wie ich hinterher feststellen durfte, habe ich gesagt, Infusionen lasse ich mir nur noch über meine Leiche geben. Ich bin so herrlich inkonsequent.
zuckerwattewolkenmond - Fr, 20:16